Der Weg zur Schnittrosenschau 2026

Das Projekt „Strukturen wandeln – Gemeinsam nachhaltig gestalten“ wurde vom Förderverein Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz) 1913 e. V. initiiert und über den Teilhabefonds Brandenburg gefördert. Ziel des generationsübergreifenden Beteiligungsprojekts war es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern nachhaltige Gestaltungselemente für die Schnittrosenschau 2026 im Rahmen der Rosengartenfesttage zu entwickeln und dabei Menschen aller Altersgruppen aktiv einzubeziehen.

Die Arbeitsgruppe Schnittrosenschau besteht bereits seit mehreren Jahren und hat sich zu einer stetig wachsenden kreativen Gemeinschaft entwickelt. Sie bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich gestalterisch einzubringen und gemeinsam an einem großen Gesamtkunstwerk mitzuwirken. Gleichzeitig trägt die Arbeitsgruppe dazu bei, die Tradition der einzigartigen Schnittrosenschau während der Rosengartenfesttage lebendig zu halten und weiterzuentwickeln. Neben der Bewahrung bewährter Elemente steht dabei auch der Mut im Mittelpunkt, neue Ideen umzusetzen und unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen einzubeziehen.

 

    • Bilder aus den vergangen Jahren 2023-2025

      2023

      (Fotos: Patrick Lucia)

      2024

      (Fotos: Stefan Palm, Studio 2.0)

      2025

       

      (Fotos: Studio 2.0)

      Aus diesem Grund entschied sich der Förderverein Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz) 1913 e. V., einen Antrag beim Teilhabefonds Brandenburg zu stellen. Das Förderprogramm unterstützt Projekte, die den Strukturwandel in der Lausitz aktiv mitgestalten und Menschen vor Ort zur Beteiligung ermutigen. Das Projekt versteht sich als Beitrag zu einem erfolgreichen Wandel in der Lausitz, in diesem Fall ist es Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements, für eine einzigartige Ausstellung während der Rosengartenfesttage von Forstern für Forster sowie für regionale, überregionale und internationale Gäste.

      Mit einem ersten Vorbereitungstreffen begann am 29. Januar 2026 offiziell die Planungsphase des Projekts. In den folgenden Monaten traf sich die Arbeitsgruppe Schnittrosenschau mehrfach, um Ideen zu entwickeln, Materialien auszuwählen und die Umsetzung der geplanten Mitmachaktionen vorzubereiten.

      Fotos aus den Arbeitsgemeinschaften

       

      (von Helvi Schatter)

      Die Rosenkönigin ist zu Gast in der Kita Regenbogen

      Von Beginn an wurden zahlreiche Partner und Interessierte einbezogen. Kitas und Horte beteiligten sich ebenso wie Seniorengruppen, Handarbeitszirkel und viele engagierte Einzelpersonen. Auch die 33. Forster Rosenkönigin Stefanie III. unterstützte das Projekt aktiv und trug dazu bei, weitere Menschen für die Idee zu begeistern.

      (erstellt von Studio 2.0)

      "Frühling am Markt“ am 9. Mai 2026

      Ein erster öffentlicher Höhepunkt war der Kreativ-Workshop im Rahmen von „Frühling am Markt“ am 9. Mai 2026. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich aktiv an der Gestaltung von Dekorationselementen zu beteiligen und eigene Ideen einzubringen. Im Mittelpunkt standen Nachhaltigkeit und Wiederverwendung: Wollreste, Knöpfe und weitere Materialien wurden kreativ verarbeitet und in neue Gestaltungselemente verwandelt.

       

      (erstellt von Studio 2.0)

      Internationalen Museumstag

      Am 17. Mai 2026 beteiligte sich das Projekt am Hoffest zum Internationalen Museumstag im Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte. Unter dem Motto „Von der Wolle bis zum Tuch“ entstanden gemeinsam mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern weitere großflächige Gestaltungselemente für die spätere Ausstellung. Die Verbindung von Textilgeschichte, Handwerk und nachhaltigem Gestalten eröffnete dabei neue Perspektiven auf das Thema Struktur und Gemeinschaft.

       

      (erstellt von Studio 2.0)

      Auch beim Kindertag am 7. Juni 2026 im Ostdeutschen Rosengarten wurde gemeinsam weitergebastelt. Zahlreiche Kinder und Familien beteiligten sich an der Gestaltung der Ausstellungstafeln und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projekts.

      Bilder von der AG Palmenhaus 

       

      (erstellt von Studio 2.0)

      Darüber hinaus fanden weitere Bastel- und Gestaltungstermine der Arbeitsgruppe Schnittrosenschau statt. Durch die kontinuierliche Mitarbeit engagierter Freiwilliger konnten zahlreiche kreative Elemente fertiggestellt werden. Besonders erfreulich war die Beteiligung verschiedener Kitas, Handarbeitsgruppen, Seniorentreffs sowie vieler Einzelpersonen, die mit ihren Beiträgen die Vielfalt des Projekts sichtbar machten.

      Das Projekt wurde zudem durch die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, Vereinen und Künstlern bereichert. Einen besonderen gestalterischen Akzent setzte der Bildhauer Ryszard Zajac aus Klein Jamno, dessen Holzkunstwerke in die Ausstellung integriert wurden und den Gedanken von Wandel und Struktur auf besondere Weise aufgriffen.

      Bilder von Ryszard Zajac

       

      (erstellt von Diana Priel)

      Alle Tafeln mit einzigartiger Struktur

      Im Verlauf des Projekts entstanden rund 55 großformatige Tafeln mit individuellen Gestaltungselementen. Sie spiegeln die Kreativität, die unterschiedlichen Perspektiven und das gemeinsame Engagement aller Beteiligten wider. Alle Tafeln in einer Übersicht

      Vom 4. bis 11. Juni 2026 werden die entstandenen Arbeiten gemeinsam mit hunderten Rosen und floralen Arrangements in die Schnittrosenschau integriert und zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk zusammengeführt.

      Die fertige Ausstellung kann vom 12. bis 14. Juni 2026 während der Rosengartenfesttage im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) besichtigt werden. Unter dem Leitgedanken „Strukturen wandeln – Gemeinsam nachhaltig gestalten“ verband sie florale Kunst mit nachhaltigen Materialien, regionaler Zusammenarbeit und generationsübergreifendem Engagement. Mehr zum Inhalt der Schnittrosenschau erfahren

      Resümé

      Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch gemeinschaftliches Handeln, kreative Beteiligung und nachhaltiges Denken neue Strukturen entstehen können. Es stärkte den Zusammenhalt innerhalb der Stadtgesellschaft, förderte den Austausch zwischen den Generationen und schuf zugleich bleibende Impulse für zukünftige gemeinsame Projekte. Die Schnittrosenschau 2026 wird zu einem sichtbaren Zeichen für gelebte Teilhabe und erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz.

      Aufbau der Schnittrosenschau

       

      (erstellt von Studio 2.0)

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